Stressige Übergänge mit Kindern? So gelingen sie

Warum Kinder oft genau dann „schwierig“ werden, wenn wir es eilig haben.
Viele Konflikte im Familienalltag entstehen bei Übergängen:
– am Morgen vor der KiTa,
– beim Verlassen des Spielplatzes,
– vor dem Schlafengehen
– oder wenn wir plötzlich „nein“ sagen.
Oft wirkt es so, als würden Kinder genau in den unpassendsten Momenten eskalieren.
Doch häufig steckt dahinter kein Machtkampf — sondern Stress.
Kinder erleben Übergänge intensiver als Erwachsene. Sie müssen sich innerlich von einer Situation lösen, Pläne verändern und mit Frustration umgehen. Gleichzeitig sammeln sich im Alltag viele kleine Spannungen an. Dazu kommt, dass Kinder lange nach sogenannten Spiel- und Aktivitätsphasen leben, und wir Erwachsenen im Gegensatz dazu nach Uhrzeiten planen.
Das bedeutet nicht, dass Eltern keine Grenzen setzen dürfen.
Im Gegenteil:
Kinder brauchen Orientierung und liebevolle Führung.
Hilfreich kann sein:
- Übergänge früh und mehrmals ankündigen
- spielerische Elemente einbauen
- Verbindung vor Kooperation
- klare, ruhige Grenzen
- Gefühle begleiten statt sofort lösen wollen
Viele Kinder werden deutlich kooperativer, wenn sie regelmässig Raum für Lachen, Spielen und echte Verbindung bekommen.
Denn hinter „schwierigem Verhalten“ steckt oft ein überfülltes Stressgefäss — kein „schwieriges Kind“.
Du möchtest euren Familienalltag entspannter gestalten?
Ich bin Ornella Schoch — zertifizierte Familienberaterin, Kommunikationsspezialistin M.A. und Gründerin von Aware Parenting Zürich.
In meinem Blog schreibe ich über starke Gefühle, kindliches Verhalten und Wege zu einem friedvolleren Familienalltag.
Als Mama und Beraterin begleite ich Eltern dabei, ihre Kinder besser zu verstehen und Konflikte ohne Machtkampf zu lösen — fachlich fundiert, alltagsnah und bindungsorientiert.